Hunde brauchen einen sicheren Platz an der Seite des Menschen, denn er ist Freund und Gefährte über viele Jahre.
Will man sich einen Hund halten, so muss er in das alltägliche Familienleben integriert werden. Durch die jahrtausendelange Bindung zum Menschen ist dies der Mittelpunkt seines Lebens. Hunde brauchen mindestens dreimal täglich ihrem Alter und Rasse entsprechend Auslauf und Beschäftigung und erreichen je nach Rasse ein Alter von 10-18 Jahren.

Schon vor der Anschaffung ist es ratsam, sich mit dem Verhalten des Hundes auseinander zu setzen. Ansonsten kann es passieren, dass Hunde völlig missverstanden werden. So wird aus purer Unwissenheit manchmal ein völlig normales Hundeverhalten als Problemverhalten dargestellt.
Jeder Hundehalter sollte gut über seinen Hund und deren Körpersprache Bescheid wissen, und sich rechtzeitig mit gewaltfreier Hundeerziehung beschäftigen. Zahlreiche gute Fachliteratur zu diesem Thema ist im Handel erhältlich.
Ihr Hund wird es Ihnen danken.
Dem Alter und den Ernährungsbedürfnissen des Hundes entsprechend wird meist im Handel erhältliche Vollnahrung gefüttert. Hier ist neben Qualität und Verträglichkeit auf geschmackliche Vorlieben zu achten.
Eine hundegerechte Haltung und ausgewogene Ernährung sind die beste Basis für ein gesundes Leben.
Außerdem ist der Hund mehrmals jährlich zu entwurmen und mit entsprechendem Mittel gegen Parasiten zu behandeln. Damit der Hund gegen gefährliche Krankheiten wie Tollwut, Parvovirose, Leptovirose, Staupe, Hepatitis und Zwingerhusten geschützt ist, erhält er jährliche Impfungen. Neben der täglichen Beobachtung sind tierärztliche Kontrollen in regelmäßigen Abständen ratsam.
Die Geschlechtsreife der Hunde kann für alle Beteiligten sehr belastbar werden. Rüden beginnen den Gehorsam zu verweigern und Hündinnen neigen zum Fortlaufen, was natürlich Folgen haben kann. Es empfiehlt sich in jedem Fall den eigenen Hund kastrieren zu lassen.